FRAGILITY

 

Mein Fotoprojekt Fragility vom Jahr 2015. Zusammen mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern haben wir innere Fragilität erforscht. Es war ein kraftvolles Projekt mit Gesprächen, Tanzen, Meditationen, Schlagen von Kissen und emotionalen Transformationen.
Während des Fotoshootings durchlief jede Teilnehmerin und Teilnehmer die Phasen, in denen sie/er die innere Fragilität zuerst verneinte und danach sich erlaubte, sie durchzuleben.

Warum finde ich das wichtig? In der modernen Welt mit ihrer Konkurrenz erklären wir uns oft zu den coolsten, stärksten und unerschütterlichsten Blöcken und stopfen unsere "Schwächen" tief in uns hinein. In persönlichen Beziehungen ziehen wir es oft vor, nicht einmal uns selbst ehrlich zu sagen, dass wir mit nur wenigen Worten oder einer respektlosen Handlung verletzt werden können. Aber solch ein Gedränge frisst uns von innen auf. Wobei in unserer Zerbrechlichkeit eine große Kraft und Schönheit liegt, die Menschlichkeit, ein wichtiger Aspekt unseres Wesens.

Die folgenden Fotos zeigen die Projektteilnehmerinnen und Teilnehmer in zwei Zuständen: Verweigerung der eigenen Fragilität und ihrer Anerkennung.